Neue Runde im Streit um Fluglärm über Brüssel

Der Fluglärm über Brüssel und seine regional unterschiedlichen Geräuschnormen sorgen erneut für Streit zwischen dem Bundesland Flandern und der Region Brüssel-Hauptstadt. Flandern wirft Brüssel vor, sich einer Lockerung der strengen Lärmschutznormen für den Brüsseler Nationalflughafen in Zaventem zu verweigern.

Flanderns Landesverkehrsminister Ben Weyts (N-VA) sagte nach Abschluss eines inter-regionalen Treffens mehrerer Regierungsvertreter aus Flandern und Brüssel, dass sich die Hauptstadtpolitiker in dieser Frage nicht bewegen würden.

Das belgische Bundesland Flandern hatte vor einiger Zeit einen sogenannten Interessenkonflikt gegen die strengere Maßnahmen zum Schutz vor Fluglärm in der Hauptstadt eingeleitet. Dies ist ein Mittel zur Erzwingung von Handhabungen im Streit zwischen den einzelnen Regierungsebenen in unserem Land.

Jetzt liegt das Vorhaben wieder 60 Tage auf Eis. Nach Ansicht von Weyts und der flämischen Landesregierung ist Brüssel nicht mehr bereit, in dem Streit zu einem Kompromiss zu kommen. Flandern behält sich deshalb weitere Schritte vor.

Der Ministerpräsident der Region Brüssel-Hauptstadt, Rudy Vervoort (PS), gab allerdings an, zu weiteren Gesprächen bereit zu sein. Sollten diese aber innerhalb der Frist von 60 Tagen im Rahmen des von Flandern eingereichten Interessenskonflikt zu keiner Einigung führen, würden die verschärften Lärmschutznormen über Brüssel schlicht und einfach zur Anwendung kommen.

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