Wallonien wird Autobahnen mit neuester LED-Technologie beleuchten

Wallonische Autobahnen und Bundesstraßen werden schon bald mit der neuesten Led-Technologie ausgestattet. Wallonien stellt auf die intelligente Straßenbeleuchtung um, denn die kann man den Wetter- und Verkehrsverhältnissen auch von einer gewissen Entfernung aus anpassen.

Die neuen Lampen sollen die heutigen Natriumleuchten ersetzen. 

Insgesamt 2.300 Kilometer Atobahn und Bundesstraßen sollen schrittweise mit der "intelligenten Straßenbeleuchtung" ausgestattet werden. Die Straßenlaternen werden intensiver, sparsamer und nachhaltiger sein, verspricht das wallonische Verkehrszentrum.

Mit der Umstellung soll im nächsten Jahr begonnen werden. Das Projekt kostet Wallonien schätzungsweise 30 Millionen Euro im Jahr.

Das Besondere an dem System ist, dass die Lampen in Echtzeit und aus der Entfernung über das Verkehrszentrum der wallonischen Region, Perex, gesteuert werden können. Die Beleuchtung kann also je nach Wetterlage und Verkehr intensiviert werden.

Der Beschluss wurde am gestrigen Freitag vom Verwaltungsrat der  SOFICO, der wallonischen Gesellschaft zur Zusatzfinanzierung von Verkehrsinfrastrukturen, verabschiedet.

Mit den LED-Lampen ginge der Energieverbrauch um rund 30 Prozent zurück. Ferner hätten die Lampen weniger Wartung nötig und hielten länger, heißt es im Verkehrszentrum.

Eine öffentliche Ausschreibung über die SOFICO sei noch für das erste Halbjahr 2017 geplant. Mit der Umstellung selbst soll im Laufe des nächsten Jahres begonnen werden.

Der wallonische Minister für öffentliche Arbeiten, Maxime Prévot, zeigte sich erfreut über die Entscheidung des Verwaltungsrates von SOFICO. In einer Pressemitteilung ließ er wissen: "Eine Umstellung existierender Systeme auf ein intelligentes System wird nicht nur die Stromrechnung, die an der Straßennetz-Ausstattung hängt, senken, sondern auch die Intensität der Beleuchtung an strategischen Plätzen an die Verkehrsituation anpassen und damit für mehr Sicherheit im wallonischen Straßenverkehr sorgen."

Ersetzt werden müssen etwa 73.000 Beleuchtungskörper.

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