2016 wurde in 109 Fällen Flüchtlingsstatus wieder aberkannt

2016 hat das Ausländeramt in 109 Fällen den Flüchtlingsstatus wieder eingezogen. Laut dem Staatssekretär für Asyl und Migration Theo Francken (Foto) sei das ein Rekord. "Es handelt sich hierbei um Asylbetrugsfälle, erklärte der Staatsminister gegenüber den VRT Nachrichten.

2016 haben 109 Personen ihren Flüchtlingsstatus wieder verloren. Im dem Jahr davor seien das rund 50 gewesen. Es handele sich hierbei um Asylbetrugsfälle, so der für Asyl zuständige Staatssekretär. "Dabei geht es zum Beispiel um Menschen, die falsche Angaben zu ihrer Staatsbürgerschaft machen", erklärte Francken. "Menschen, die behaupten, dass sie aus Syrien sind, obwohl das nicht stimmt."

"Oder Menschen, die sagen, dass sie in ihrem Herkunftsland in Gefahr sind, als Flüchtling anerkannt werden, aber später in dieses Land in den Urlaub fahren." Die Zunahme der Zahl an Aufhebungen des Flüchtlingsstatusses sei laut Francken die Folge mehrerer Gesetzesänderungen. "So dass wir im Falle von Kriminalität, Syrienkämpfern oder im Falle von Terrorismus schneller die Staatsbürgerschaft wieder einziehen können."