Ostbelgien: Die Hälfte der Skistationen noch geöffnet

In den Ostkantonen ist die Mehrzahl der Skipisten trotz des Tauwetters noch geöffnet. Doch waren die Betreiber der Langlaufloipen wegen des Regens und der steigenden Temperaturen in Luxemburg gezwungen, ihre Stationen an diesem Sonntag zu schließen. Das hat der Tourismusverband in der Provinz Luxemburg im wallonischen Landesteil Belgiens mitgeteilt.
Nicolas Lambert

In den Ostkantonen ist die Station von Worriken (Bütgenbach) und sind die Pisten für Abfahrtski in Ovifat inzwischen geschlossen worden. Zuvor waren auch schon die Pisten in Rocherath nicht mehr befahrbar.

In der gesamten Provinz von Lüttich hat sich das Angebot für Alpinski nunmehr auf drei Zentren reduziert: Val de Wanne (Trois-ponts), le Monty (Lierneux) und Baraque Michel (Michelshütte) sind geöffnet, während die Pisten von Spa und Mont des Brumes (Stoumont) inzwischen geschlossen haben.

Insgesamt ist das Ski-Angebot an diesem Sonntag also auf die Hälfte reduziert. Die Fahrqualität habe sich verändert und sei inzwischen nur noch "mittelmäßig, da der Schnee kompakt und nass" sei, so Alexandre Fechir, der Betreiber von Signal de Botrange, der höchsten Station von Belgien. Dort ist die Schneedecke innerhalb von sechs Tagen auf etwa die Hälfte geschmolzen.

Die Schneedecke in den Ostkantonen variiert unterdessen zwischen 10 und 30 cm je nach Region. Der Skibetrieb im Süden des Landes läuft seit 26 Tagen ununterbrochen.