Belgische Unternehmer wollen weichen Brexit

Die belgische Unternehmerwelt plädiert für einen weichen Brexit mit geringstmöglichen Handelshemmnissen. Das steht in einem Schlussbericht von belgischen und regionalen Arbeitgeberorganisationen. Die Brexit-Gruppe war auf Initiative des Vizepremiers und Ministers für Arbeit, Wirtschaft und Verbraucherangelegenheiten, Kris Peeters, eingesetzt worden.

Die Brexitgruppe, eine Arbeitsgruppe, die sich mit dem Austritt der Briten aus der Europäischen Union befasst und eine belgische Wirtschaftsstrategie zum Brexit ausarbeiten soll, kommt zu dem Schluss, dass die belgischen Betriebe auch in Zukunft fast genauso eng wie heute mit den Briten zusammenarbeiten wollen.

Eine von vier Stellen in Flandern hat direkt oder indirekt mit dem Handel mit dem Vereinigten Königreich zu tun. Das Land ist der viertwichtigste Handelspartner von Flandern. So gehen 10 Prozent der Produkte aus der Nahrungsmittelindustrie nach Großbritannien.

Keine Einigung wird Belgien viel Geld kosten, sagt Wirtschaftsminister Kris Peeters: "Der Tatsache, dass ein harter Brexit Belgien mehr als zwei Milliarden Euro im Jahr an zusätzlichen Abgaben und Tariferhöhungen kosten wird, will man mit allen Mitteln entgegentreten."

Es darf deshalb zu keinen zusätzlichen Handelshemmnissen kommen, lautet der Schluss der Brexit-Arbeitsgruppe. Der Vorsitzende Graf Paul Buysse macht sich keine allzu großen Sorgen über die harten Brexit-Äußerungen von Premier Theresa May: "Hören Sie, ich habe in meinem Leben schon viele Verhandlungen geführt und ich weiß, dass man vor den Verhandlungen eine bestimmte Wirkung erzielen will und das ist, was hier passiert."

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