Luxemburg: Diebe machen Belgier 1,3 Mio ärmer

Am Donnerstag wurde eine in Belgien wohnende Person nach dem Verlassen einer Bankfiliale in der luxemburgischen Hauptstadt brutal von drei mit Baseball-Knüppeln bewaffneten Männern überfallen. Sie entwendeten eine Aktentasche mit 1,3 Millionen Euro. Das berichtet das "Tagesblatt" aus dem Großherzogtum.

Wie die luxemburgische Tageszeitung berichtet, schlugen am Donnerstag gegen 13.30 Uhr vor einer Bankfiliale der BIL in der Hauptstadt des Großherzogtums drei Unbekannte zu. Ihr Opfer war ein Mann mit belgischer Adresse, der gerade mit einer Aktentasche voller Bargeld die Bank verlassen hatte. Laut Polizei knüppelten sie das Opfer ohne Vorwarnung mit Baseballschlägern nieder und machten sich dann mit ihrer Beute von 1,3 Millionen Euro davon.

Die drei Männer flüchteten mit einem silbergrauen Audi A3 mit abgedunkelten Fensterscheiben. Das Fahrzeug wurde gegen 14.30 Uhr auf einem Parkplatz in der Ortschaft in Bridel von den Tätern angezündet und zurückgelassen (Foto). In dem Fahrzeug verbrannten neben der Aktentasche auch mehrere Waffen, darunter eine Schrotflinte.

Noch immer Schweigen die Ermittler über die genauen Hintergründe der Tat. Es gab aber vermutlich Mitwisser, denn die Männer wussten von dem Geld, heißt es aus Justizkreisen. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur. Die luxemburgische Polizei bat wegen der Identität des Opfers auch die belgische Polizei um Amtshilfe. Vor allem die Höhe des gestohlenen Geldbetrags wirft viele Fragen auf.