Trauer um Tshisekedi in Brüssel

Auf dem Heizel-Gelände im Norden Brüssels haben mehrere hundert Personen Etienne Tshisekedi gedacht. Kongos langjähriger Oppositionsführer war am Mittwoch im Alter von 84 Jahren in einem Krankenhaus in Brüssel gestorben. Belgien hat eine große kongolesische Gemeinschaft. Die möchte, dass zunächst eine Trauerfeier in Belgien stattfindet, bevor Tshisekedi im Kongo beerdigt wird.

"Wir wollen ihn im Gedächtnis behalten. Er war ein großer Mann für uns. Außerdem ist es Tradition bei uns. Vergessen Sie nicht, dass wir Afrikaner sind. Wenn bei uns jemand stirbt, muss man trauern. Wir sind eine Diaspora und wollen hier für und mit ihm trauern", heißt es in der kongolesischen Gemeinschaft.

Viele Anhänger und Verwandte von Tshisekedi sind zum Heizel gekommen, um sich von dem Politiker zu verabschieden. Der Leichnam des Oppositionsführers wird am Sonntag hierher gebracht. Derzeit steht ein Altar mit Fotos von dem Kongolesen und UDPS-Fahnen dort.

Belgiens Außenminister Didier Reynders (Foto oben) hat der Familie von Tshisekedi in Brüssel einen Besuch abgestattet und ihr sein Beileid ausgesprochen.

Etienne Tshisekedi