Wer in Sicherheit seiner Lkw investiert, bekommt Geld von Regierung

Die flämische Regierung wird den Transportunternehmen eine finanzielle Spritze genehmigen, die in die Sicherheit ihrer Lkw investieren. Noch in diesem Jahr können die Unternehmen bis zu 100.000 Euro erhalten, heißt es in einer Pressemitteilung von Ben Weyts, dem flämischen Verkehrsminister an diesem Sonntag.

Diese finanzielle Unterstützung der Regierung gibt es allerdings nur, wenn das Transportunternehmen in verkehrssichere Maßnahmen investiert, die weiter gehen als das Gesetz dies vorschreibt.

Es handelt sich dabei zum Beispiel um das Anbringen von zusätzlichen Sensoren, die den Fahrer vor Objekten im toten Winkel warnen, Kameras, Systemen, die die Benutzung eines Handys in einem fahrenden Lkw blockieren, Achslast-Wiegesysteme und den Einbau automatischer Bremssysteme.

Transportfirmen, die sich für die Anmietung, ein Leasing oder den Kauf von Fahrassistenzsystemen entscheiden, dürfen ebenfalls mit Subventionen rechnen. Hierbei geht es zum Beispiel um Alkohol-Zündschlosssperren, Fahranalyse-Systeme und Spurhalteassistenten, die ein Abkommen von der Fahrbahn verhindern.

Jedes Unternehmen hat Anspruch auf maximal 100.000 Euro an Subventionen. Diese Höchstgrenze unterliegt europäischen Regeln. Das System soll ab Mitte 2017 in Kraft treten. Doch, verspricht der flämische Verkehrsminister, funktioniere das System proaktiv, das heißt alle Investitionen, die schon Anfang 2017 gemacht worden sind, können ebenfalls eingereicht werden.

Das Budget, das hierfür zur Verfügung gestellt wird, ist Teil des 40 Millionen schweren jährlichen Hilfspakets für den Transportsektor.