Lawinenopfer war ein bekannter Filmemacher

Der am Donnerstag bei einer Lawine ums Leben gekommene Belgier war ein in unserem Land recht bekannter und vielversprechender Filmemacher. Constantin Didisheim (25) drehte vor allem Kurzfilme, Musikvideos und Reportagen. Zuletzt arbeitete er an Portraits zum Anschlag vom 22. März 2016 auf Zaventem und Brüssel.

Constantin Didisheim verlor am Donnerstag sein Leben in einer Lawine im italienischen Skiort Courmayeur. Nach Angaben seiner Familie hatte er versucht, zwei seiner Freunde aus den Schneebergen einer Lawine zu retten, als er von einer zweiten Lawine erfasst wurde und ums Leben kam. Neben Didisheim kamen auch ein Italiener und ein Deutscher dabei ums Leben.

Constantin Didisheim ist der Enkel eines früheren Kabinettchefs von Ex-König Albert II., als dieser noch Prinz war. Hierzulande ist der 25jährige Belgier aber eher als Filmemacher und Regisseur bekannt. Er drehte vor allem Kurzfilme und Musikvideos (siehe unten), z.B. für die Bands Cook Strummer, Recorders, L O M B O Y, Robbing Millions und Le Colisée. Aber auch Werbefilme und ein Film über das Béjart Ballet Lausanne gehören zu seinem Repertoire.

Zuletzt arbeitete Constantin Didisheim an einem Dokumentarstreifen über die Anschläge vom 22. März 2016 auf den Flughafen von Zaventem und die Metrostation Maalbeek im Zentrum von Brüssel.