Stickstoffoxyde bei Agfa- Gevaert freigekommen

Bei Agfa-Gevaert in Mortsel bei Antwerpen sind am späten Montagvormittag Stickstoffoxyde freigekommen. Dabei soll es sich nach Aussagen des Unternehmens und der Feuerwehr nicht im giftige Stoffe handeln. Dennoch wurde den Anwohnern dazu geraten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Wie es zu dem Vorfall kam, war am Montagmittag noch ungeklärt.
Jonas Roosens

Am späten Montagvormittag war über dem Agfa-Gevaert-Werk in Mortsel (Archivfoto) eine gelbe Wolke zu sehen. Dabei handelte es sich nach Angaben des Unternehmens und der Feuerwehr um Stickstoffoxyde, die laut Messungen keine giftigen Stoffe enthalten.

Trotzdem wurde die Fabrik geräumt und den Anwohnern wurde geraten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Der Vorfall sorgt für eine empfindliche Geruchsentwicklung. Das Leck konnte geschlossen werden und die unangenehmen Gerüche verflogen danach langsam.

Die Stadtverwaltung von Mortsel gab am Montagmittag an, die Situation sei unter Kontrolle. Kurzzeitig hatte die Stadt kommunalen Katastrophenalarm erlassen, doch diese Maßnahme wurde nach den Messungen wieder abgeblasen. Der Grund für diesen Vorfall war am Montagmittag noch nicht bekannt.