"Belgien steht an der Seite Großbritanniens"

Belgiens Premierminister Charles Michel (MR - Foto) war einer der ersten ausländischen Regierungschefs, der nach dem Terroranschlag am britischen Parlament in London reagierte. Gerade am Jahrestag der Anschläge auf Brüssel riss dieser Vorfall auch in Belgien wieder Wunden auf.

„Belgien steht an der Seite Großbritanniens im Kampf gegen den Terror“, sagte Premier Michel in einer Mitteilung nach dem Anschlag in unmittelbarer Umgebung von Westminster Abbey in London. Schon kurz nach dem Vorfall am Mittwochnachmittag reagierte Michel via Twitter: „Unsere Gedanken sind bei denen, die trauern und bei all denen, die in London betroffen sind.“

Auch Vizepremier Kris Peeters (CD&V) und Außenminister Didier Reynders (MR) äußerten via Twitter ihre Abscheu nach dem Attentat von London und kondolierten den Angehörigen der Opfer. Auch sie sprachen den Helfern, die als erste vor Ort waren, Mut und Dankbarkeit zu.

Flämische Schüler und Studenten in London

Flämische Studenten und eine Schulklasse aus Kortrijk erlebten den Vorfall aus nächster Nähe. Die flämische Tageszeitung Het Laatste Nieuws zitierte einen Studenten und dessen Freundin, die gerade Westminster Abbey verlassen hatten, als die Schüsse fielen. Sie sahen nur noch, wie Schulklassen in Panik die Gegen verließen.

Unter diesen Schulklassen war auch eine Klasse der Hochschule „Vives“ aus Kortrijk. Eine 100köpfige Gruppe aus dem Ten Doorn-Kolleg aus Eeklo war nur kurz vor dem Vorfall mit einem Bus über die Westminster Bridge gefahren. Nach Bekanntwerden des Anschlags habe sich unter den Schülern große Unruhe breit gemacht, teilte einer der begleiteten Lehrer mit.