Verletzte bei Explosion in Wohnhaus in Brüssel

Bei einer Explosion in einem Wohnhaus im Brüsseler Ortsteil Sint-Agatha-Berchem sind am Samstagmorgen zwei Personen verletzt worden. Eine davon schwebte zeitweise in Lebensgefahr. Zunächst wurde von einem Todesopfer ausgegangen, doch dies bestätigte sich glücklicherweise nicht. Ein Sprecher der Brüsseler Feuerwehr sagte nach vorher anderslautenden Berichten, dass es bei der Explosion kein Todesopfer gegeben habe.

Eine Person habe jedoch schwere Verbrennungen erlitten und sei in die Brandwunden-Klinik von Never-over-Heembeek (Prov. Flämisch-Brabant) gebracht worden. Diese schwer verletzte Person sei aber außer Lebensgefahr hieß es dazu am späteren Samstagvormittag von Seiten der Behörden. Ein weiterer Bewohner des betroffenen Hauses wurde nur leicht verletzt.

Nach der Explosion im Erdgeschoss des dreistöckigen Gebäudes war Feuer ausgebrochen, doch die Brüsseler Feuerwehr hatte den Brand rasch unter Kontrolle und konnte vermeiden, dass die Flammen auf Nachbargebäude übergreifen konnten. Die mit dem Schrecken davongekommenen übrigen Bewohner des Hauses und von zwei Nebengebäuden wurden evakuiert und in einem Gemeindesaal aufgefangen.

Die Ursache für die Explosion war noch am Samstagmittag unklar. Vermutlich sei aber ein Leck in einer Gasleitung der Grund dafür, so die Feuerwehr nach ersten Erkenntnissen. Die Brüsseler Staatsanwaltschaft hat einen Sachverständigen bestellt, der den Vorgang untersuchen soll.