Werden Eandis und Infrax fusionieren?

Die Einwohner Flanderns bezahlen rund doppelt so viel für Strom als vor zehn Jahren. Das hat die Aufsichtsbehörde für den Energiemarkt, CREG, ausgerechnet. Eine flämische Familie bezahlt im Durchschnitt jedes Jahr 560 Euro mehr.

In Wallonien und Brüssel ist das viel weniger. Der Hauptgrund für den teuren flämischen Strom sind die Versorgungstarife im Verteilernetz. Diese sind 2,5 Mal höher als vor zehn Jahren.

Energieminister Bart Tommelein will die Betreiber der Verteilernetze umstrukturieren. Er schlägt eine Fusion von Eandis und Infrax vor, um auf diese Weise die Kosten zu senken.

"Es ist natürlich ein Effizienzgewinn, nicht nur beim Zeitmanagement, sondern auch bei den Finanzen. Hier kann man schauen, was man am besten zusammenlegt", so Tommelein.

"Das bedeutet, dass man viele Dinge verbessern kann. Und dass auch die Energiepolitik dazu beiträgt, die Stromrechnung zu senken, denn die Verteilerkosten sind zum großen Teil für die Rechnung verantwortlich.