Werden unsere Renten noch niedriger ausfallen?

Die neuen Berechnungen der Pensionen, die Rentenminister Daniel Bacquelaine vorgestellt hat, haben für viele Personen niedrigere Renten zur Folge, sagt die sozialistische Gewerkschaft. Sie basiert sich dabei auf eine Studie der Rentenstelle.
imago stock&people

Es handelt sich um Arbeitnehmer, die mindestens 45 Jahre gearbeitet haben und die am Ende ihrer Laufbahn krank oder arbeitslos geworden sind, sagt Gewerkschafterin Celien Vanmoerkerke: "Wenn man heute eine mehr als 45-jährige Laufbahn angerechnet bekommt, wird mit den 45 besten Jahren gerechnet. Im neuen Vorschlag legt man die ersten 45 Jahre zu Grunde."

"Vor 45 Jahren war der Lohn jedoch viel niedriger als der Lohn von heute. Der Rentenverlust beträgt bis zu 100 Euro im Monat für die künftigen Rentner. Und das jedes Jahr aufs Neue."

Den Informationen der Gewerkschaft zufolge stehe der Vorschlag von Bacquelaine am morgigen Freitag auf der Agenda des föderalen Ministerrates. Das Kabinett von Bacquelaine will das jedoch nicht bestätigen.