Im Fieber der Flandernrundfahrt

Einen Tag vor der Flandernrunde für Profis haben sich am heutigen Samstag rund 16.000 Amateure auf ihrer eigenen Flandernrunde abgestrampelt. 6.600 Fahrer fuhren um 7 Uhr morgens von Antwerpen ab, dem neuen Startplatz der Runde. Viele radelten die gesamte Strecke von 237km. Doch von Oudenaarde aus konnte man auch losfahren. Das ist dann der kürzere Parcours.
James Arthur Photography

Sie waren mit 16.000 Radtouristen an diesem Samstag auf dem Parcours der Flandernrunde. Und sie durften wählen zwischen 4 Entfernungen: 74 km, 141km, 200km oder 237 Kilometer. Für Letztere, also diejenigen, die die gesamte Strecke abfahren, war der Start in Antwerpen - genau wie bei den Profis.

Auch bei dieser 26. Ausgabe der Flandernrunde fuhren wieder viele Personen aus verschiedenen Ländern mit.

"Es lebe Mexiko", so ein Teilnehmer. 2013 sei er schon einmal extra für die Tour nach Belgien gekommen. "Damals habe ich das Finish nicht geholt. 30 Kilometer vor der Ankunft bin ich gestürzt. Ich habe hier also etwas zu erledigen."

Eine andere Teilnehmerin, die aus den Dolomiten extra zur Tour anreiste, sagte: "Wir sind sechs Freunde und fahren die längste Strecke heute. Das ist unsere Leidenschaft, unsere Liebe."

Um sieben Uhr morgens wurde gestartet. Gut 5.400 Fahrer waren zum langen Parcours von 237km angetreten. Man konnte sich erstmals auch einen Parcours von 200 km aussuchen.

Wer in Antwerpen startete, bekam die einmalige Chance, einmal durch den Waaslandtunnel radeln zu dürfen. Der ist normalerweise für Radfahrer verboten. Und dann kamen die Steigungen hinzu, insgesamt 16 für diejenigen, die den gesamten Parcours ablegten.

Und wieder ist auch die gefürchtete Mauer von Geraardsbergen in die Flandernrunde mit aufgenommen worden.

Die 10 häufigsten Staatsangehörigkeiten der Teilnehmer

7.764 Belgier
2.853 Niederländer
2.341 Briten
911 Franzosen
844 Italiener
495 Deutsche
246 Spanier
192 Norweger
187 Amerikaner
155 Dänen