Flame mit Schutzengel in Brüssel und St. Petersburg

Jesse Janssen (Foto), ein 21 Jahre alter Student aus Flandern, ist dem Anschlag in St. Petersburg am Montag wohl nur knapp entkommen. Gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion erzählte er, dass er nur kurz vor der Explosion in der Metro umgestiegen sei. Der Student befand sich beim Anschlag auf die Metrostation Maalbeek in Brüssel im März letztes Jahr ebenfalls in einem U-Bahnzug in unmittelbarer Nähe.

Jesse Janssen studiert derzeit in St. Petersburg politische Wissenschaften und Russisch. Am Montag hatte er keinen Unterricht und wollte in die Stadt gehen, um ein Geburtstagsgeschenk für seine Freundin zu kaufen.

Via Skype erzählte er gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion, dass er in der Metro gesessen hatte, in der die Bombe am Montag explodiert sei, doch er sei am Sennaya-Platz ausgestiegen. Das Attentat fand zwischen dieser Station und der danach folgenden Haltestelle am Wissenschaftlichen Institut statt.

Inzwischen macht er sich Sorgen um das Schicksal einiger Kommilitonen, die ebenfalls in der Metro saßen, aber nicht, wie er, umgestiegen waren.

Jesse ist am 22. März 2016 auch dem Anschlag auf die Brüsseler Metro-Station nur knapp entkommen. Er hatte damals in einem U-Bahnzug gesessen, der zum Zeitpunkt des Attentats auf der gleichen Linie unterwegs war… „Ich musste denn auch direkt an Brüssel denken“, so der erschrockene Student aus Flandern.