Schon 4,8 Mio. € für die "Hungerhilfe 12-12"

Bisher sind in Belgien rund 4,8 Mio. € an Spenden für die Aktion „Hungerhilfe 12-12“ eingegangen. Diese Aktion sammelt Spenden für die Finanzierung von Lebensmittelhilfen für Menschen in Somalia (Foto), Jemen, Süd-Sudan und Nigeria. Hier sind derzeit bis zu 20 Millionen Menschen von akuter Hungersnot bedroht.
Maciej Moskwa/NurPhoto

Der Spendenaufruf “Hungerhilfe 12-12” ist eine Initiative des Konsortiums 12-12, ein Dachverband von mehreren belgischen Hilfsverbänden. Dieses Mal richtet sich die Aktion gegen den Hunger in den Konfliktländern Somalia, Süd-Sudan und Nigeria in Afrika und im arabischen Jemen.

In diesen Ländern sind rund 20 Millionen Menschen, darunter wahrscheinlich anderthalb Millionen Kinder, von einer akuten Hungersnot betroffen. Erik Todts vom Konsortium 12-12 erklärte gegenüber der VRT-Nachrichtenredaktion, dass die in Belgien gesammelten Spenden weiter steigen:

„Wir stehen bei 4,8 Millionen Euro, ein gutes Resultat, wie ich finde. Und es gehen weiter ständig Spenden ein. Seit etwa 10 Tagen haben wir eine konstante Spendenwelle. Das bedeutet, dass wir eine gute Art und Weise gefunden haben, unsere Spendenaufrufe unter die Leute zu bringen.“

Todts ruft dazu auf, weiter zu spenden, denn es werde niemals zu viel gespendet. “Hungerhilfe 12-12” hat sich kein Spendenziel gesetzt - bewusst nicht. Alle Spenden seien willkommen. Dies ist der Ausgangspunkt der Aktion. Die Not in den oben genannten Ländern ist so groß, dass jeder Euro gebraucht wird.

Unser Haus, der öffentlich-rechtliche Rundfunk des belgischen Bundeslandes Flandern, ist Medienpartner von 12-12 und trägt mit Sendungen, Beiträgen und der Ausstrahlung von Spendenaufrufen zu der Aktion aktiv bei.