Brüssel: Amtswohnung des Premiers wird gesichert

Lambermont, die Amtswohnung der belgischen Premierminister (Foto) am Warandepark im Regierungsviertel von Brüssel, wird derzeit umfassenden Renovierungsarbeiten unterzogen, bei denen in erster Linie die Sicherheitsvorkehrungen des Gebäudes verstärkt werden. Diese Arbeiten erfolgen unter anderem aufgrund der aktuellen Terrorwarnstufe in Belgien.

Nach der Sicherheitsanpassung für den Sitz der belgischen Bundesregierung in der Wetstraat N°16 wird jetzt die Amtswohnung der belgischen Premiers, das Lambermont-Gebäude am Warandepark, unter die Lupe genommen. Natürlich werden weder Details, noch die veranschlagten Kosten dafür bekannt gegeben. Mitgeteilt wird lediglich, dass die Arbeiten dafür sorgen sollen, die Zahl der Wachen rund um das Gebäude senken zu können.

Verschiedene Audits aus den vergangenen Jahren haben wiederholt ergeben, dass Lambermont gebäudetechnisch unbedingt besser gegen eventuelle Terroranschläge gesichert werden müsse. Aus der Analyse der Computer einiger Terroristen, die für die Anschläge von Paris und Brüssel verantwortlich waren, ging hervor, dass der Amtssitz des belgischen Regierungschefs ein mögliches Anschlagsziel gewesen sein könnte. In jedem Fall hatten die Terrorverdächtigen per Internet Informationen zu Lambermont eingeholt.

Seit dem Einsatz von Soldaten zur Bewachung von neuralgischen Orten und Punkten in ganz Belgien seit 2015 tauchen auch in unregelmäßigen Abständen Militärpatrouillen vor dem Lambermont auf. Zudem ist der Amtssitz des Premiers, ähnlich dem Regierungssitz, mit Betonblöcken gegen Anschläge mit Fahrzeugen gesichert.