Ostbelgien reagiert: "Ein Schreiben ist bei uns nicht eingegangen"

Als Reaktion auf die Bitte des Bürgermeisters von Steenokkerzeel in Flämisch-Brabant, Ostbelgien möge im Hinblick auf die Verhandlungen über die Brüsseler Normen zur Lärmbelästigung von Flugzeugen ein drittes Verfahren des Interessenkonflikts einleiten, hat die Regierung von Oliver Paasch unserer Redaktion jetzt geantwortet, dass man überhaupt noch kein Schreiben erhalten habe.

"Wir haben von dem Schreiben, das im Übrigen (noch) nicht bei uns eingegangen ist, aus der Presse erfahren. Auch haben wir, weder von einer flämischen Partei noch von der flämischen Regierung, irgendeine Anfrage in diese Richtung erhalten", schreibt der Pressesprecher Serge Heinen. Weiter betont Heinen: "Aus Sicht der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft steht die Einleitung eines Interessenkonflikts in dieser Sache nicht auf der Tagesordnung."

Ostbelgien will sich offenbar einfach aus der Sache heraushalten, denn eine solche Bitte einer anderen Region ist für die Einleitung eines Interessenkonflikts auch gar nicht erforderlich.