Was ist mit den Auto-Handwaschanlagen los?

Die belgische Regierung will verstärkt gegen Sozialbetrug und wirtschaftliche Ausbeutung von Personal in Auto-Handwaschanlagen vorgehen. Der Sozialinspektion zufolge sei einer von vier im letzten Jahr überprüften Mitarbeiter dieser SB-Anlagen (Selbstwaschboxen) illegal dort beschäftigt gewesen.

Der Staatssekretär für den Kampf gegen Sozialbetrug, Philippe De Backer, plant konkrete Maßnahmen gegen diese Art des Betruges. In der VRT sagte er: "Der Sektor hängt natürlich von der Arbeit ab, deshalb werden häufig Menschen benutzt, die sich in einer schwierigen Situation befinden. Sie arbeiten illegal, verrichten Schwarzarbeit. Ferner schein einer von vier Mitarbeitern gegen das Arbeitsgesetz zu verstoßen."

"Wir verschärfen die Kontrollen. Es wird mehr Kontrollen geben und die Zusammenarbeit mit der Justiz wird intensiviert, um gegen unlautere Unternehmen und gegen Menschenhandel vorzugehen."