EU-Parlament bat Brüssel um eine Straßensperrung

Die Wierzstraße, die am Europäischen Parlament in Brüssel vorbeiläuft, wird auf Bitten der EU-Behörden aus Sicherheitserwägungen für den Verkehr gesperrt. Sowohl die Region Brüssel-Hauptstadt, als auch die Stadt Brüssel und die Gemeinde Elsene (die Wiertzstraße berührt beide Gemeinden) gingen auf die Bitte des Parlaments ein.
AP2012

Die EU macht sich seit einiger Zeit begründete Sorgen um die Sicherheit. Nach den islamistischen Terroranschlägen auf Paris im November 2015 und Brüssel im März 2016 verstärkten die EU-Behörden denn auch ihre Sicherheitsmaßnahmen.

Im EU-Viertel in Brüssel erwies sich die Wiertzstraße entlang des Europäischen Parlaments zwischen dem Eingang am Luxemburgplatz (Foto) und dem Hauptgebäude als wunder Punkt und die Idee entstand, diese Straße für den normalen Durchgangsverkehr sperren zu lassen.

Dem Ansinnen der EU-Sicherheitsbehörden gab Brüssel jetzt die Zustimmung. Damit wird die Wiertzstraße ab dem Kreisverkehr zur Vautier- und der Stoomsleperstraße bis zur Kreuzung Montoyerstraße für die Autos gesperrt. Vorläufig stimmten die beiden betroffenen Gemeinden Stadt Brüssel und Elsene dem Projekt zu.

Einer Privatisierung der Straße stehen Brüssel und Elsene aber negativ gegenüber und für die letztgenannte Kommune gilt dieser Vorgang laut den Brüsseler Regionalmedien BRUZZ und La Capitale auch probeweise nur für ein Jahr.