Europa schafft Jobs in der Brüsseler Kanalzone

Die Region Brüssel-Hauptstadt und der EU-Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) investierten gemeinsam zwischen 2007 und 2013 rund 108 Mio. € in wirtschaftliche Projekte in der strukturschwachen sogenannten „Kanalzone“ in Brüssel. Diese Zuschüsse wurden 32 verschiedenen Unternehmen und Projekten gewährt, die damit mehr als nur Arbeitsplätze schaffen konnten, wie eine aktuelle Bilanz belegt.

Diese Projekte belegen, dass Investitionen aus dem EU-Haushalt sowohl wirtschaftlich, als auch auf sozialer Ebene positive Effekte haben können. Diese Investitionen haben die sogenannte Brüsseler „Kanalzone“ und die gesamte Umgebung in Innenstadtnähe und in den „Problemvierteln“ wie Molenbeek wieder attraktiv gestaltet und für weitere vor allem wirtschaftliche Projekte interessant gemacht.

Alleine im Zeitraum 2007-2013 konnten hier etwa 1.300 zusätzliche Stellen geschaffen werden und zu den heute erfolgreichen Projekten gehören Ausbildungszentren, die Praktikanten aus allen Bereichen auf den Arbeitsmarkt in Brüssel (und darüber hinaus) vorbereiten.

Die lokale Verantwortliche des EFRE in der „Kanalzone“, Geneviève Planchard, sagte dazu gegenüber der regionalen Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ, dass die einen Besuch in der Gegend empfehle: „Wir sind zufrieden und stolz darauf, dass diese Gegend heute ein verbindendes Element zwischen den verschiedenen Vierteln dort geworden ist."

"Europa will uns dabei helfen, den Kampf gegen wirtschaftliche, soziale und territoriale Ungleichheit aufzunehmen und wir begrüßen dies. Wir laden denn auch alle Brüsseler dazu ein, die verschiedenen Projekte zu besuchen. Auf diese Weise können sie die Dynamik dieser Region entdecken., so Planchard“