Eandis und Infrax werden zu Fluvius

Die Strom- und Gasnetzverwalter Eandis und Infrax fusionieren zu einer neuen Gesellschaft, Fluvius. Die flämische Regierung hat dem Zusammenschluss jetzt zugestimmt. Die neue Gesellschaft muss für Einsparungen bei den Arbeitskosten sorgen.

Fünfhundert Leitungsfunktionen werden durch die Fusion überflüssig und damit gestrichen.

Gleichzeitig werden neue Investitionsmechanismen wie der Gang an die Börse eines Teils des neuen Unternehmens und Bürgerbeteiligungen genutzt.

Flandern zählt derzeit 11 Strom- und Gasnetzverwalter mit gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen. 

Unter den beiden überkuppelnden Tochtergesellschaften Eandis und Infrax finden sich respektive sieben und vier flämische Verteilernetzbetreiber.

Die Unternehmen waren bereits seit geraumer Zeit mit der Vorbereitung ihrer Integration beschäftigt. Das Unternehmen Fluvius war zu diesem Zweck bereits zuvor gegründet worden. Jetzt hat auch die flämische Regierung das Ganze abgesegnet.