Justizausschuss berät über DNA-Datenbank zu Tatorten

In der ersten Kammer des belgischen Bundesparlaments ist in der vergangenen Woche der Errichtung einer neuen DNA-Datenbank für vermisste Personen zugestimmt worden. Dabei handelt es sich im Grunde um eine Anpassung des Gesetzes von 2013, die nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen auf diesem Gebiet vonnöten wurde. Inzwischen debattiert der Justizausschuss der Kammer über eine weitere DNA-Datenbank.

Bei dieser Datenbank soll es sich um eine Sammlung von genetischem Material von Polizisten aller Abteilungen, von Laboranten und anderen Mitarbeitern der Spurensicherung und von vielen anderen Personen handeln, die mit der Sicherung von Tatorten zu tun haben.

Diese DNA-Datenbank soll dabei helfen, Spuren und Indizien, die nicht von möglichen Tätern sind, ausschließen zu können. Der Text zu einem entsprechenden Gesetzesvorschlag wird jetzt in zweiter Lesung von Kammerausschuss für Justizangelegenheiten besprochen, um danach dem Plenum der Kammer zur Abstimmung vorlegt zu werden.