2016 kein ernster Zwischenfall im belgischen Luftraum

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte registrierten die belgische Flugsicherung Belgocontrol im vergangenen Jahr keinen einzigen ernsten Zwischenfall im Luftraum über unserem Land. Dies liegt auch an der Tatsache, dass heute eine andere und bessere Kultur in Sachen Sicherheit herrscht.

Belgocontrol registrierte 2016 kein einziges Problem der Kategorie A (ernst) oder B (wichtig) über dem belgischen Luftraum. Die Flugsicherung ist der Ansicht, dass dies an einer gesteigerten Sensibilität und an einer neuen Kultur in Sachen Sicherheit liegt. Dadurch werden Probleme früher und schneller erkannt und dementsprechend gehen die Behörden auch vor.

Um in den kommenden Jahren noch bessere Resultate in dieser Hinsicht zu erzielen, investiert die staatliche belgische Flugsicherung Belgocontrol noch in diesem Jahr 37 Mio. € in neue Verfahren und zudem sollen bis zu 100 zusätzliche Mitarbeiter angeworben werden.

Belgocontrol-CEO Johan Decuyper weist allerdings darauf hin, dass der hiesige Luftraum über dem kleinen Land Belgien sehr komplex ist, denn hier kreuzen sich viele internationale Luftwege. Somit ist die Arbeit der Flugsicherung nicht zu unterschätzen. Nicht zuletzt sorgt das Phänomen Drohnen für neue Herausforderungen. Dieses Jahr schon wurden 10 Vorfälle mit Drohnen gemeldet, die in der Nähe eines Flughafens umherflogen.