Donald Trump besucht das “Hellhole” Brüssel

Wenn der neue US-Präsident Donald Trump am 25. und am 25. Mai in Brüssel ist - er nimmt u.a. am NATO-Gipfel teil, setzt unser Land große Mittel ein, um die Sicherheit zu garantieren. Ein Hotel hat Trump in seinem "Hellhole" nicht gebucht. Er verschanzt sich offenbar lieber in der extrem gesicherten US-Botschaft. Für die Sicherheit garantieren hunderte Beamte des amerikanischen Secret Service und tausende belgische Polizisten, die von Kollegen aus den Nachbarländern unterstützt werden.
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Nach seiner Audienz bei Papst Franziskus I. in Rom am 24. Mai fliegt Donald Trump mit seiner Gattin Melania in Richtung Brüssel. Für die Zeit seiner Landung wird der Brussels Airport in Zaventem kurzzeitig aus Sicherheitsgründen lahmgelegt. Danach wird der Brüsseler Ring teilweise abgesperrt, damit Trumps Autokolonne in Richtung Innenstadt fahren kann.

Dort wird er vermutlich in der US-Botschaft absteigen, die schon jetzt eine Art Hochsicherheitstrakt ist. Der amerikanische Präsident selbst wird nach Angaben der flämischen Tageszeitung De Morgen von seinen eigenen Sicherheitsleuten bewacht: 400 Beamten des Secret Service.

Die belgische Polizei wartet an diesen beiden Tagen nach Medienberichten mit rund 2.000 Beamten auf, unterstützt von Kollegen aus Luxemburg und eine Anti-Drohnen-Einheit der niederländischen Polizei. Sie müssen gleich zwei Demonstrationen in Schach halten.

Am 24. Mai abends heißt es in der Brüsseler Innenstadt „Trump not welcome“ und tags drauf wird vor dem NATO-Hauptquartier in Evere demonstriert. Fachleute gehen davon aus, dass auch der Geheimdienst und der militärische Abschirmdienst ADIV an diesen Tagen mit allen verfügbaren Kräften unterwegs sein werden.

In der ersten Tageshälfte am 25. Mai wird Trump nach seiner Audienz im Königspalast in der US-Botschaft eine Reihe von bilateralen Gesprächen führen. Einer der Gesprächspartner soll der neue französische Staatspräsident Emmanuel Macron sein. Belgiens Premierminister Charles Michel (MR) wird neuesten Informationen zufolge bereits bei der Audienz bei König Philippe dabei sein.

Einen Besuch der Institutionen der Europäischen Union in Brüssel hat der US-Präsident abgesagt. Es ist davon auszugehen, dass die EU-Führung ebenfalls in der Brüsseler US-Botschaft vorstellig werden wird. Am Nachmittag ist dann der NATO-Gipfel angesagt.