Belgian Pride zog durch Brüssel

Bereits zum 22. Mal sorgte die LGBT-Gemeinschaft (Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender) am Samstagnachmittag für einen bunten Umzug in den Straßen der Brüsseler Altstadt. Bei der Belgian Pride zählten die Organisatoren 90.000 und die Polizei 55.000 Teilnehmer.

Die Parade ist der Höhepunkt des Belgian Pride Festivals, das van der LGBT-Gemeinschaft vom 4. bis zum 21. Mai in Brüssel organisiert wird. Das Festival stand diese Jahr unter dem Motto „Crossing Borders“ und als zentrales Thema der LGBT-Flüchtlinge.

Am Samstag konzentrierten sich die Feiern vor allem in der Nachbarschaft des Brüsseler Kunstberg und in der Altstadt. Dort wurde am Mittag das „Village“ mit verschiedenen Ständen in den Regenbogenfarben eröffnet. Auf mehreren Bühnen sorgten DJ’s bis Mitternacht für den passenden Sound.

Der Umzug startete gegen 14:30 Uhr und verlief ab der Ravensteinstraße über eine Strecke von 1,5 km. Endpunkt war die Europakreuzung. Im Brüsseler Stadtzentrum sorgte die Belgian Pride für Verkehrsprobleme, von denen auch der öffentliche Nahverkehr betroffen war.

Neben vielen Gruppen und Firmen, die beim Umzug durch die Innenstadt dabei waren, hatten auch politische Parteien Delegationen entsandt. Auch Regierungschef Charles Michel wurde bei der “Belgian Pride” gesehen. Es gab im Umzug neben den Regenbogen- auch viele EU-Fahnen. Und es waren neben Belgiern aus dem ganzen Land viele andere EU-Nationalitäten vertreten.