Für amerikanische Medien ist Trumpbesuch in Belgien nur eine Notiz wert

Der Besuch von Präsident Donald Trump in Belgien berührt die Leute in Europa, aber die amerikanischen Medien schenken dem Besuch nur wenig Interesse. "In den Köpfen der Amerikaner besucht Trump das NATO-Hauptquartier, das sich zufällig in Belgien befindet. Es ist nur eine Fußnote auf seiner ersten Reise", bemerkt Amerika-Korrespondent Björn Soenens aus den USA.

"Trumps Besuch in Belgien sind keine Nachrichten hier. Die Amerikaner sprechen nicht darüber und in amerikanischen Medien wird Belgien nicht einmal erwähnt. Das Land ist Decor eines Blitzbesuches: In den Köpfen der Amerikaner besucht er nicht Belgien, sondern das Nato-Hauptquartier, das zufällig in Belgien liegt", berichtet Soenens aus New York.

Auch die Treffen von Trump mit dem belgischen Königshaus und mit Premier Charles Michel scheinen nur eine Fußnote in der eher begrenzten Berichterstattung über die erste Auslandsreise des amerikanischen Präsidenten zu sein.

Während die belgischen Medien in diesen Tagen fast nur noch über die konstruktiven Gespräche mit der politischen Weltspitze schrieben, beschränkten sich die amerikanischen Medien darauf, mitzuteilen, dass Trump König und Königin traf und danach "a little chat" mit dem Premier gehalten habe. Eine kleine Notzi, mehr eben nicht.