König Philippe besuchte Initiativen in Molenbeek

König Philippe besuchte in dieser Woche einige Integrationsprojekte im Brüsseler Problemviertel Sint-Jans-Molenbeek. Mit seinen Besuchen der Bürgerinitiativen MolenGeek (Foto) und Viertelakademie unterstreicht der belgische Monarch, dass Molenbeek trotz aller Vorurteile weiter lebt und zwar auch, weil sich die Bürger dort selbst engagieren.

Einer der königlichen Besuche in Molenbeek galt der Initiative MolenGeek. Diese Initiative ist das Werk einiger junger Projektentwickler aus dem Viertel. Diese haben eine App entwickelt, die unter dem Namen CitizenMap abrufbar ist. Diese App zeigt auf, wo in der Region Brüssel-Hauptstadt Defibratoren zu finden sind, Geräte zur ersten Hilfe bei Herzpatienten.

Eine zweite Visite führte König Philippe zur Viertelakademie von Molenbeek. Diese Bürgerinitiative organisiert Gespräche am runden Tisch und wurde nach den Anschlägen in der Hauptstadt am 22. März 2016 von Anwohnern gegründet. Über diese Rundtischgespräche wollen engagierte Bürger aus Molenbeek herausfinden, wo die Sorgen und Nöte der Menschen liegen.

Der König nahm bei seinem Besuch in der Viertelakademie an einer Diskussionsrunde mit Müttern aus Molenbeek teil, bei der es um die Erziehung und die Bildung von Kindern ging. In Molenbeek freut man sich über die Besuche des Königs, denn er zeige, dass er sich für die Menschen hier und vor allem für die Jugend interessiere, hieß es dazu.