Belgien kauft "Early Warning System" zur Cybersicherheit an

Der Ministerat hat grünes Licht zur Inbetriebnahme des "Early Warning Systems" für Cybersicherheit gegeben, heißt es in einem Pressebericht der Regierung. Die entsprechenden Behörden würden das Tool des "Early Warning Systems" ankaufen.
WANGMO/ EurekaSlide

Es handelt sich um eine automatische Plattform für den proaktiven  Austausch von Informationen über Zwischenfälle und Risiken. Die betroffenen Sektoren sind: Kritische Infrastrukturen, Transport, Energie, Telekommunikation, Finanzen, Wasserversorgung, Internetprovider, Gesundheit und Behörden.

CERT.be (das föderale Cyber-Emergency Team) und CCB (das Computer Emergency Respons Team des Zentrums für Cybersicherheit in Belgien) werden das Tool "Early Warning System" ankaufen.

Jüngst verabschiedete die belgische Regierung auch den Dringlichkeitsplan zur Cybersicherheit. Mit der Einführung des "Early Warning Systems" ergänzt sie ihr präventives Arsenal.

"Cyberangriffe und Cyberspionage werden zu einer immer größeren Bedrohung für unsere nationale Sicherheit, Konkurrenzfähigkeit und Wirtschaft. Es ist deshalb wichtig, dass wir die kritische Infrastruktur und die Schlüsselsektoren in unserem Land so gut wie möglich schützen und schnell über mögliche Cybergefahren informieren", unterstrich Alexander De Croo, der Vizepremier und Minister für Telekom und Digitales in diesem Zusammenhang. "Das 'Cyber Security Early Warning System' wird proaktiv Informationen mit ihnen teilen, so dass sie sich gegen zum Beispiel Hacking oder Datenklau wappnen können."