25.000 Besucher beim Umweltfest in Brüssel

Rund 25.000 Besucher sind an diesem Sonntag zum Umweltfest, das zwischen 11 und 19 Uhr im Brüsseler Jubelpark stattfindet, gekommen. Die Zahl wurde vom Brüsseler Umweltamt geschätzt.
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Insbesondere die "Öko-Hütte", die Aktivitäten in Zusammenhang mit Natur und Stadt vereint, hat zahlreiche Personen angezogen. Sie wird bis zum Dezember geöffnet bleiben. 

Eine andere Hütte ist jetzt auch im Park Scheutbos im Brüsseler Stadtteil Molenbeek errichtet worden. Eine dritte Hütte soll im September in den Zoniënwoud in Brüssel gestellt werden.

Ein beim Publikum beliebter Stand ist derjenige, bei dem durch das Treten auf dem Fahrrad Fruchtsäfte und Smoothies gepresst werden.

Auf dem Fest sind mehr als 60 Stände von Verbänden vertreten. Allein das Brüsseler Umweltdorf zählt 14 thematische Stände. Auch für den kleinen Hunger ist gesorgt - mit Zwischenstopps für den Genuß und nachhaltigem Rast.

Das Umweltfest hat sich im letzten Jahr zu einem ausgewachsenen Festival gemausert. In diesem Jahr steht die Natur im Vordergrund. Die Einwohner der Stadt sollen lernen, die Natur ernster zu nehmen, sie zu respektieren und noch mehr die Grünflächen zu nutzen.

Die Brüsseler Umweltministerin Céline Fremault freut sich über den Erfolg des Festes in Brüssel: "Das Festival hat erneut zahlreiche Familien und Umweltverbände versammelt. Zu einem Zeitpunkt, zu dem einige öffentlich die Erderwärmung und die Notwendigkeit eines nachhaltigen Managements der großen Metropolen in Frage stellen, ist es unsere Pflicht, die Bürger von heute und morgen mit noch mehr Kraft und mit anhaltender Bereitschaft zu sensibilisieren."

Der Erfolg des Festivals zeige, dass das Interesse der Brüsseler Familien an Umweltfragen weiterhin groß sei, betonte die Brüsseler Umweltministerin auch noch.