Francken: "Keine Gelassenheit, sondern Wut und Kampfbereitschaft"

Der Staatssekretär für Asyl und Migration, Theo Francken (N-VA), hat auf seiner Facebook-Seite auf den Anschlag in London reagiert. Er will seine Politik auf jeden Fall fortsetzen. "Ich fühle kein Verlangen mehr nach Gelassenheit, "pray for", Kumbaya oder nach einem Moment für Kerzen. Ich fühle Wut, Kampfbereitschaft und Entschlossenheit", schreibt er.

Francken zeigt sich entschlossen und kämpferisch. Er fasst in dem Post zusammen, wie er den Kampf gegen kriminelle Flüchtlinge, radikalisierte Muslime und Hassprediger führt.

"In dieser Woche habe ich die Aufenthaltsgenehmigung des 20. Syrienkämpfers eingezogen. Es werden weitere folgen", kündigte er an. "Noch nie haben mehr kriminelle Flüchtlinge, darunter auch radikale Moslems, ihren Flüchtlingsstatus verloren und das Dank unseres neuen, strengeren Gesetzes."

"Mit unserem verschärften Ausländergesetz können wir jetzt auch kriminelle Ausländer, die hier geboren sind oder vor ihrem 12. Lebensjahr hierhergekommen sind, abschieben oder aus unserem Land fernhalten. Hierunter zählen auch Syrienkämpfer und andere Salafisten."

Francken weist zudem auf Ausbildungen und Weiterbildungen zur "Erkennung von Radikalisierung" hin, die Direktoren und Mitarbeiter von geschlossenen Zentren folgen sowie auf die Meldestelle und die Einheit "Radikalisierung", die innerhalb des Ausländeramtes errichtet wurde.

"Wir brechen alle Rekorde, wenn es um die Abschiebung krimineller Ausländer geht."

"Ich verstehe Ihre Ungeduld, Frustration und Sorge, aber unterschätzen Sie unsere Entschlossenheit nicht. Wir werden gewinnen. Nicht sie. Wir", so Francken abschließend.