Wetteren will Schließung der E 40-Parkings

Alain Pardaen (CD&V), der Bürgermeister der ostflämischen Gemeinde Wetteren, will, dass die Parkings und die LKW-Rastplätze entlang der nahegelegenen Autobahn E 40 zu nächtlicher Stunde geschlossen werden. Der Grund dafür liegt in der Tatsache, dass sich ständig dutzende illegale Einwanderer in seiner Ortschaft verstecken, die nachts auf Lastwagen gelangen wollen, um an Bord nach Großbritannien reisen zu können.

Zwischen Montag und Dienstag wurden in Wetteren 32 Flüchtlinge auf einen Schlag entdeckt. Sie hatten sich in der Baustelle eines Hauses, das gerade renoviert wird, versteckt und dort wohl für erheblichen Krach gesorgt. Anwohner hatten daraufhin die Polizei gerufen, die die Männer entdeckten. Während diese polizeilich erfasst wurden, tauchten weitere illegale Einwanderer auf, die aber sogleich das Weite suchten.

Nach Angaben von Bürgermeister Pardaen haben die aufgegriffenen Flüchtlinge eine Aufforderung erhalten, das Land umgehend zu verlassen. Gegenüber der flämischen Tageszeitung Het Laatste Nieuws sagte der christdemokratische Bürgermeister, dass in Wetteren immer häufiger und immer mehr sogenannte Transitflüchtlinge gesichtet werden. Dies liege daran, dass die Parkplätz an der Autobahn E 40 im nahegelegenen Drongen aus dem gleichen Grund vor einiger Zeit geschlossen wurden.

„Diese Leute steigen im kleinen Bahnhof von Kwatrecht (einer Teilgemeinde von Wetteren (A.d.R.)) aus dem Zug und folgen dem Oude Brusselsesteenweg in Richtung Autobahn. Die Tatsache, dass immer noch Menschen versuchen, um in Lastwagen zu gelangen, beweist laut Polizei, dass das noch immer möglich ist.“, so Pardaen gegenüber Het Laatste Nieuws. Der Bürgermeister von Wettern bat Ostflanderns Provinzgouverneur Jan Briers und Flanderns Landesverkehrsminister Ben Weyts (N-VA) um Unterstützung in dieser Frage.