Hälfte der Belgier findet Onlineshopping unverzichtbar

Aus einer weiträumigen Untersuchung von Comeos, dem Verband des Handels- und Dienstleistungssektors, geht hervor, dass jeder zweite Belgier nicht mehr auf das Einkaufen im Internet verzichten möchte. Waren werden auch häufiger zurückgesendet und der Kunde erwartet ... einen kostenlosen Versand.

Über 74 % der belgischen Internetbesucher kaufen mittlerweile ab und zu Waren im Internet. Gleichzeitig sind auch die Ausgaben in den Webshops gestiegen. 

Gegenwärtig stellt der Onlineverkauf 8 % des belgischen Einzelhandelsumsatzes dar oder rund 7,5 Milliarden Euro.

Zwar haben wir eine gewisse Höchstgrenze für Onlinekäufe erreicht, stellt Dominique Michel, CEO von Comeos fest, aber wir haben noch viel Potenzial, denn 25 % der Belgier haben noch nie online gekauft.

Top 3 unverändert

Die umsatzstärksten Kategorien sind nach wie vor Kleidung, Reisen und Elektronik. Nahrung kommt erst an 12. Stelle. Wer aber im virtuellen Supermarkt einkauft, behält diese Angewohnheit bei. 

Übrigens sind interessantere Preise auch nicht länger der Grund, im Internet zu kaufen. Onlinekäufer lieben die ständige Auswahlmöglichkeit im Netz und die praktischen Vorteile.

Z. B. das Zurücksenden von Waren: 77 % der Einkäufer haben im letzten Jahr regelmäßig Waren retourniert.  Die Kunden erwarten, sogar dass dieser Service kostenlos angeboten wird.  Genau wie die Lieferung übrigens.

Die Erwartungen der Kunden an flexible Liefer- und Retouroptionen setzen eine mobile und ausgeklügelte Logistik voraus. Früher, so der Vorsitzende von Comeos, gingen die Menschen einmal pro Woche einkaufen. Heute kaufen sie zwei Mal pro Woche online und senden häufig Waren zurück. Diese Gewohnheiten führen dazu, dass viel mehr Liefer- und Bestellwagen unterwegs sind.

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