Prinzessin Astrid begleitet Unternehmen nach Südkorea

Prinzessin Astrid (Archivfoto), die Schwester von König Filip und Vorsitzende des belgischen Außenhandels, begleitet eine große Vertretung belgischer Unternehmen und Universitäten aus den drei Regionen Flandern, die Wallonie und Brüssel, am Samstag nach Südkorea. Das Land gilt als einer der asiatischen Tiger, die sich im 20. Jahrhundert zu wichtigen Volkswirtschaften entwickeln konnten.

Trotz Wirtschaftsflaute gehört Südkorea gegenwärtig zu den 15 größten Volkswirtschaften der Welt.

Südkorea erwirtschaftet sein Bruttoinlandsprodukt insbesondere mit der Automobilkonstruktion, dem Schiffsbau, der Petrochemie und Verbraucherelektronik. Die besonders offene Wirtschaft Südkoreas ist als Handelspartner Belgiens auf dem 36. Platz notiert. Belgien wiederum belegt als Südkorea-Lieferant Platz 28. 

Wichtige Wirtschaftsmission

Nicht wirtschaftliche, sondern politische Faktoren drohen Südkorea zu destabilisieren: Korruption in Regierungskreisen und Spannungen mit Nordkorea bereiten den Südkoreanern Sorgen. Die vielköpfige belgische Handelsdelegation dürfte eine willkommene Gelegenheit zur Abwechslung bieten.

Mit von der Partie sind drei Regionalminister jeweils aus der Wallonie, aus Flandern und Brüssel. Zur Spitze gehören Außenminister Didier Reynders (¨MR) und der Staatssekretär für Außenhandel, Pieter De Crem (CD-V).

Erstmals darf auch die Stadt Brüssel Teil einer Wirtschaftsmission der drei Regionen sein.  In Südkorea wird  der ggf. Yvan Mayeur dabei sein, der zurzeit schwerer Kritik ausgesetzt sit. Zweck des Brüssel Fokus ist es, das Image der Hauptstadt nach den Attentaten des 22. März 2016 aufzupeppen.

Auf dieser Handelsmission sind die belgischen Lebensmittelbetriebe besonders gut vertreten (34 von 127 teilnehmenden Unternehmen). Aber auch Chemie-, Pharmazeutik-, Logistik- und Dienstleistungsbetriebe erforschen die Geschäftsmöglichkeiten mit Südkorea.