Sint-Niklaas: Neue Bilder zeigen schlampige Asbestverarbeitung

Neue Bilder zeigen, wie schlampig und riskant das Müllverarbeitungsunternehmen SVK aus Sint-Niklaas Asbest verarbeitet. Auf den Bildern, die der VRT zugespielt wurden, ist zu sehen, wie ein Lkw den Müll in einer Grube von SVK entsorgt. In den Säcken ist höchstwahrscheinlich Asbestzement, der unter anderem für Dachabdeckungen benutzt wird.

Nach dem Abladen des Schutts sortiert ein Bagger den Müll und schüttet Sand darüber. Während der Arbeiten platzt einer der Säcke auf. Die Stoffe, die freigesetzt werden, können schädlich sein. Die Bilder zeigen einen Tankwagen mit Wasser. Bei der Verarbeitung von Asbest muss das Material zunächst mit Wasser besprüht werden. Hier ist das nicht der Fall. Auch tragen die Arbeitnehmer keinerlei Schutzkleidung.

Diese Bilder sind an einer Lehmgrube aufgenommen worden. Das ist ein Platz auf dem Gelände des Unternehmens SVK, auf dem nur Asbest verarbeitet werden darf. Außerhalb des Bildes, in 100 Metern Entfernung von diesem Platz, liegt ein Wohngebiet.

Aussage eines ehemaligen Arbeiters

Der VRT wurden auch Bilder eines ehemaligen Mitarbeiters der Firma SVK zugesandt. Er hat jahrelang in besagter Asbestgrube gearbeitet.

Auf den Bildern ist zu sehen, wie unvorsichtig das Unternehmen auch heute noch mit dem Asbestabfall umgeht. Der Mann, dessen Stimme wir aus Gründen der Privatsphäre verzerrt haben, erklärt in dem Film, dass die Fleckenspuren auf der Straße von dem Abfall herrührten, den die Lkw zur Grube führen. In unmittelbarer Nähe des Geländes mit der Asbestgrube stehen Wohnhäuser.

Sehen Sie hier die Aussage des ehemaligen Mitarbeiters von SVK (auf Niederländisch)