Kampagne gegen Zigarettenkippen im Sand

Die Küstenprovinz Westflandern hat am Montag ihre Kampagne gegen Zigarettenkippen am Strand vorgestellt und aus diesem Anlass sogleich die ersten Handaschenbecher verteilt. Millionen Zigaretten, so vermuten Wissenschaftler, werden im Sand ausgedrückt und liegen gelassen.

Zigarettenstummel sind ein großes Ärgernis. Nicht nur für  Besucher, die mit den Zehen die sovielste Kippe aus dem Sand krabbeln, sondern auch für alle, die für saubere Strände verantwortlich sind.

Weder Strandreinigungsmaschinen noch Strandfeger bekommen die Stummel zu fassen.

Die Natur selbst braucht 10 bis 12 Jahre, um einen Stummel zu entsorgen. Aber nicht den Filter, der mit winzigen Kunststoffteilchen gefüllt, wieder ins Meer gelangt. Teilchen, die von Muscheln, Garnelen und Fischen absorbiert werden und wieder in der Nahrungsmittelkette des Menschen auftauchen.

75.000 Handaschenbecher

Die Provinz Westflandern will in diesem Sommer 75.000 Handaschenbecher verteilen und sogar einen beweglichen, menschengroßen Stummel an den Strand schicken, der rauchende Besucher zu mehr Rücksicht animieren soll.