Geld und Besitz von IS-Mitgliedern eingefroren

Seit Juni 2016 können die belgischen Behörden Konten und Bankkarten von IS-Kämpfern aus dem eigenen Land blockieren und auch Besitztümer, wie z.B. Immobilien beschlagnahmen. Derzeit sollen die Finanzen und andere Werte von insgesamt 214 IS-Anhägern aus Belgien blockiert sein. Dies ist ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die islamistische Terrororganisation.

Justizminister Koen Geens (CD&V) und Finanzminister Johan Van Overtveldt (N-VA) treffen jeweils die notwendige Entscheidung, die Besitztümer von IS-Terroristen aus Belgien zu blockieren oder zu beschlagnahmen. Der Ministerrat der belgischen Bundesregierung fügte der Liste der Betroffenen auf Vorschlag des Koordinationszentrums für Bedrohungsanalyse (OCAD) 158 Namen von Betroffenen hinzu. Damit steigt die Zahl derer, die nicht mehr an ihr Geld kommen können, auf 214 Personen.

Das bedeutet, dass diese Personen vor Ort im Irak oder in Syrien kein Geld mehr von ihren Konten abheben können und auch dann nicht mehr, wenn sie wieder in ihre alte Heimat in Belgien zurückkehren. Sie können auch ihre Besitztümer, wie z.B. Immobilien verkaufen, um damit ihre Terrororganisation weiter zu finanzieren.

Auf der Liste der jetzt dieser Liste hinzugefügten islamistischen Terroristen gehören auch Angehörige der Terroristen von Brüssel und Paris, die sich dem IS ebenfalls angeschlossen haben. Darunter sind auch aus Belgien stammende führende IS-Mitglieder und Personen aus dem Kreis der in unserem Land verbotenen Islamistenbewegung Sharia4Belgium, die sich dem „Heiligen Krieg“ angeschlossen haben, bei welcher Gruppierung auch immer…