De Wever: "Man ist immer erst dagegen, bis es dann soweit ist"

Der flämische Ministerpräsident Geert Bourgeois von den flämischen Regionalisten N-VA forderte in seiner Rede zum 11. Juli eine weitere Staatsreform und damit weitere Befugnisse für Flandern. Die anderen Parteien im Land reagierten eher unaufgeregt auf diese Forderung. Doch was sagt der Vorsitzende der N-VA, Bart De Wever (Archivfoto), also der Mann, der das Konzept des Konföderalismus immer wieder vorträgt, hierzu?

Den Vorsitzenden der flämischen Regionalisten (N-VA), Bart De Wever, überraschten die abweisenden Reaktionen der anderen Parteien auf die Forderung nach einer 7. Staatsreform kaum. "In der Geschichte der flämischen Emanzipation ist das schon immer so gewesen. Man ist zunächst einmal dagegen, bis dann der Zeitpunkt gekommen ist. Das war auch beim Föderalismus der Fall. Und das wird mit dem Konföderalimus nicht anders sein", sagte De Wever vor dem Hintergrund der Feiern zum 11. Juli an diesem Dienstag in der VRT.

"Früher oder später wird der Konföderalismus kommen. Nur wissen wir noch nicht, ob das früher oder später sein wird", so De Wever noch.