Flame kommt bei Unfall auf der A3 ums Leben

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A3 bei Schlüsselfeld in Nordbayern ist am Freitagnachmittag ein Familienvater aus dem belgischen Bundesland Flandern ums Leben gekommen. Ein Lastwagen war auf ein Stauende aufgefahren und hatte zwei Wohnmobile ineinandergeschoben. Dabei starb einer der Fahrer eines Wohnmobils. Dessen Frau und Sohn wurden lebensgefährlich verletzt.

Bei einem schweren Verkehrsunfall ist am Freitagnachmittag ein Familienvater aus Flandern auf der Autobahn A3 in bei Schlüsselfeld in Oberfranken (Bayern) ums Leben gekommen. Seine Ehefrau und sein Sohn wurden lebensgefährlich verletzt, wie die Polizei aus Bayern mitteilte.

Die dreiköpfige Familie war mit ihrem Wohnwagen auf dem Weg aus dem Urlaub nach Hause, als auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Schlüsselfeld und Geiselwind ein Lastwagen ungebremst auf ein Stauende auffuhr. Dabei fuhr der LKW mit voller Wucht auf ein Wohnmobil auf, das im Schritttempo auf dem rechten Fahrstreifen unterwegs war. Dieses Fahrzeug schob sich auf ein weiteres Wohnmobil, wodurch noch zwei weitere davor fahrende Fahrzeuge in den Unfall verwickelt wurden.

Für einen Mann in einem der beiden Wohnmobile (das Fahrzeug wurde bei dem Aufprall völlig zerstört), der offenbar am Steuer gesessen hatte, kam jede Hilfe zu spät. Dessen Frau und Sohn wurden schwer verletzt mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Nach Polizeiangaben befanden sich die beiden Verletzten in Lebensgefahr und lagen beide im Koma. Alle anderen Unfallbeteiligten kamen mit dem Schrecken davon. Einige waren nach dem Unfall in Schockzustand.

Offenbar waren die beiden Wohnmobile gemeinsam unterwegs. Beide Familien kommen aus Oosterzele in der Provinz Ostflandern. Einmal mehr wurden die Rettungsarbeiten durch Gaffer auf der Gegenfahrbahn behindert (was einen Stau in der Gegenrichtung entstehen ließ) und einmal mehr brauchten die Notdienste unnötig lange, bis sie zum Unfallort durchdringen konnten, weil die Autofahrer auf der A3 im Stau keine Rettungsgassen für die Rettungsfahrzeuge gelassen hatten.