Region Brüssel-Hauptstadt: S&P ist voll des Lobes

In seinem jüngsten Halbjahresbericht (Juli 2017) ist die Ratingagentur Standard & Poors voll des Lobes über die Region Brüssel-Hauptstadt, der eine „starke Finanzpolitik“ bescheinigt wird. Damit bestätigt das Unternehmen, dass sich auf die Beurteilung der Kreditwürdigkeit von Unternehmen, Staaten sowie deren Länder oder Regionen spezialisiert hat.

Der Finanzminister der Region Brüssel-Hauptstadt, Guy Vanhengel (Open VLD - kl. Foto), sieht seine Arbeit darin bestätigt, wie die regionale Brüsseler Nachrichtenplattform BRUZZ dazu meldet: „Dieser Rapport bestätigt, dass wir auf dem Gebiet der Finanz- und Steuerpolitik noch immer sehr gut arbeiten.“ Damit weist der Regionalminister auch auf die „sehr günstige Liquiditätsposition“ seines Zuständigkeitsgebiets hin.

Standard & Poors bestätigt der Hauptstadt-Region ihr „langfristiges AA-Rating“ mit dem Zusatz „AA mit stabilen Aussichten“. Damit bestätigt die Agentur auch die strenge Haushaltsführung Brüssels mit ihren nur geringen Defiziten. Damit scheint der Zeitraum 2017 bis 2019 in dieser Hinsicht für Finanzminister Vanhengel abgesichert zu sein.

In diesem Zusammenhang lobt S&P auch die Qualität der Arbeit der regionalen Behörden in der Region Brüssel-Hauptstadt, die umsichtig in Sachen Finanzen und Investitionen arbeiten würden. Damit meint das Ratingbüro u.a. die regionale Nahverkehrsgesellschaft MIVB/STIB, das Arbeitsamt Actiris, die Abfall- und Stadtreinigungsgesellschaft Net Brüssel und das Brüsseler Umweltinstitut.

„Mit diesem Rating kann der Kapitalmarkt gesichert werden und es sind damit kaum noch Risiken mit Investitionen in der Region Brüssel-Hautstadt verbunden“, so Finanzminister Vanhengel gegenüber BRUZZ.