Sozialbetrug bei Carwash-Anbietern?

Belgiens Staatssekretär für den Kampf gegen Betrug, Philippe De Backer (Open VLD), widmet seine Aufmerksamkeit auch Carwash-Anbietern, die Autos mit der Hand waschen lassen. Hier gibt es vielerorts deutliche Hinweise auf Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und sogar auf Menschenhandel.

Entsprechende Unternehmen, die sich nichts zuschulden kommen lassen, sollen dafür sogar belohnt werden. Die Sozialinspektion geht davon aus, dass landab, landaus bis zu einem Viertel der Beschäftigten bei manuellen Autowaschanbietern schwarz arbeiten oder als Ausländer nicht über eine Arbeitserlaubnis verfügen.

Laut De Backer handelt es sich in vielen Fällen um illegale Einwanderer oder auch um Opfer von Menschenhandel.

Gemeinsam mit Bundesarbeitsminister Kris Peters (CD&V) will der Staatssekretär in diesem Sektor die Möglichkeit der Sonntagarbeit erleichtern und die Gründung von Unternehmen, die mit Schwarzarbeit hier rasch viel Geld verdienen, um ebenso rasch ohne Steuern oder Lohnnebenkosten zu zahlen wieder vom Erdboden zu verschwinden, erschweren.

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