Darmfibrose: Uniklinik von Gent erzielt Durchbruch

Wissenschaftler des Universitätsklinik von Gent (UZ Gent - Foto) haben einen Durchbruch im Kampf gegen Darmfibrose erzielt, eine Krankheit, die vor allem Patienten trifft, die an Morbus Crohn leiden. Bisher mussten sich Patienten einer Operation unterziehen, wenn sie an Darmfibrose litten. Durch die UZ Gent-Forschung könnte eine medikamentöse Behandlung möglich werden.

Bei Darmfibrose handelt es sich oft um eine Komplikation, die bei Patienten auftritt, die an Morbus Crohn erkrankt sind. Heutzutage wird die Darmfibrose operativ behandelt. Mit einem neuen Medikament, das allerdings noch klinisch getestet werden muss, könnte eine Operation in Zukunft vermieden werden.

Der Mediziner Tom Holvoet, der die Forschungen leitet, erklärt die Wirkung des vor der Entwicklung stehenden Medikaments: „Das Medikament, das wir getestet haben, legt die Bildung von entsprechendem Gewebe still und kann dies sogar zurückdrängen. Wir haben Zellen aufgespürt, die eine wichtige Rolle in der Bildung dieses Gewebes spielen.“

„Diese Zellen werden durch das neue Präparat in einen normalen Ruhezustand versetzt. Das bedeutet, dass sie ihre heilende Wirkung bei Entzündungen zwar weiter beibehalten, aber dass sie keine Narben mehr im Gewebe verursachen.“