Brüssel, ein Mekka für Kunstsammler

Die Presseeinladungen für Kunstmessen und Galerie-Veranstaltungen häufen sich das ganze Jahr über: Von der Affordable (Archivfoto) über die Accessible Art Fair und die Art Brussels bis hin zum Brussels Gallery Weekend. Das findet im September statt. Kunstsammler kommen in der Hauptstadt Europas auf ihre Kosten. Zum Glück, denn Brüssel soll weltweit immerhin zu den Städten gehören, in denen es eine große Zahl Kunstsammler pro Quadratmeter gibt. Damit ist die Stadt mehr denn je ein Anziehungspol für zeitgenössische Kunst.

Während besagten Wochenendes im September werden 41 Galerien und ein Dutzend 'art run spaces' ihre Türen öffnen.

Museumsdirektor Joost Declerck bezeifelt in der Zeitung De Standaard zwar, dass Brüssel die höchste Konzentration an Kunstsammlern habe, doch hoch sei sie allemal. Es gebe viele Galerien und viel Teilnahme, so Declerck. Die Kunstmesse Frieze und das Centre Pompidou kämen hierher, weil hier Power sei. Außer belgischen Sammlern, seien in Brüssel schließlich auch viele vermögende Expats aus anderen Ländern ansässig.

Doch wie sieht es mit den Sammlern in Berlin, Los Angeles, New York oder Basel aus?

Wirklich nachgewiesen können die Zahlen der Sammler wohl nicht und jeder passt sie irgendwie zu seinen Gunsten an. Doch klar ist: Brüssel zieht mit seinen vielen Galerien und Kunstveranstaltungen jede Menge Sammler an.

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