Symbolisch verbranntes Tuymans-Gemälde

Die im Rahmen der Finissage des Kunstprojekts „En Route“ von Künstler und Kurator Gert Robijns angekündigte Verbrennung des Gemäldes „The Swamp“ von Luc Tuymans hat am Montagabend symbolisch stattgefunden, nach dem eine offizielle Verbrennung an der flämischen Umweltgesetzgebung „gescheitert“ war.

Gegen die geplante Verbrennung von „The Swamp“ im Rahmen einer Performance zum Ende des Kunstprojekts „En Route“ von Künstler und Kurator Gert Robijns in Gotem bei Borgloon (Prov. Limburg) gab es zunächst „nur“ Vorbehalte und zwar von Seiten des Kunsthandels („dieser Tuymans ist eine halbe Million wert“) und von Seiten einer Armutsvereinigung („das ist dekadent“).

Doch sowohl der Kurator, als auch der Künstler hielten an dem Vorhaben, „The Swamp“ zu verbrennen, fest. Für Tuymans ging es bei dem Projekt niemals um Geld, bzw. um den Wert des Gemäldes, sondern nur um künstlerische Freiheit und um eben diese Performance der Verbrennung. Doch diese wurde letztendlich von Borgloons Bürgermeister Danny Deneuker (SP.A) aus Umweltschutzgründen untersagt (siehe nebenstehenden Beitrag).

Am Montagabend wurde „The Swamp“ dennoch verbrannt, wenn auch lediglich symbolisch (Foto oben). Kurator Robijns nutzte Teile des Holzrahmens des Tyumans-Gemäldes ans Anmachholz für einen Grill… Der Rest des Bildes, das längst zersägt worden ist, wird anderweitig zerschnitten…