Fipronil-Eierkrise: noch 14 Betriebe gesperrt

Die belgische Bundesagentur für Lebensmittelsicherheit (FAVV) verbietet noch immer 14 Legebetrieben den Verkauf von Eiern, nachdem Fipronil bei diesen Betrieben nachgeprüft werden konnte. Diese wurde von der FAVV bestätigt. Am Dienstag waren 21 Geflügelhaltungsbetrieben präventif gesperrt worden.

Als Anfang August bekannt wurde, dass belgische und niederländische Betriebe Fipronil zur Reinigung der Hühnerställe eingesetzt hatten, ordnete die FAVV die Entnahme von Stichproben an. 86 Hühnerfarmen mussten daraufhin ihren Betrieb vorübergehend einstellen. Ihre Eier wurden aus dem Handel genommen.

Regalkontrollen

Aufgrund ihrer Untersuchungen unterstrich die FAVV mehrmals, dass die gemessenen Fipronil-Werte keine Gefährdung für die Volksgesundheit darstellten. Mittlerweile erhielten 72 Hühnerfarmen erneut eine Betriebsgenehmigung. 14 Betriebe bleiben nach wie vor gesperrt.
 

Die FAVV kontrolliert übrigens auch, ob die Eiervorräte, die nicht mehr verkauft werden dürfen, tatsächlich aus dem Regalen genommen werden. Die Behörde führte über 1000 Kontrollen im Handel und im Hotel- und Restaurantgewerbe aus. Verstöße werden mit Geldbußen geahndet.

Die Kontrollmaßnahmen beschränken sich nicht nur auf die Regale mit frischen Eiern, sondern umfassen auch die Regale mit eierhaltigen Lebensmitteln wie Mayonnaise und Gebäck.