WM-Qualifiaktion: Martinez stellt 28 Rote Teufel auf

Für die Qualifikationsspiele der Fußballweltmeisterschaft hat der belgische Nationaltrainer Roberto Martinez auch den noch nicht ganz fitten Eden Hazard einberufen. Stefen Dufour und Jordan Lukaku kehren in den Kader zurück. Radja Nainggolan ist für die Länderspiele gegen Gibraltar (31.08.) und Griechenland (03.09.) nicht dabei.

Mit oder ohne Hazard? Diese Frage brannte jedem auf der Zunge, als Roberto Martinez seine Aufstellung für die beiden WM-Qualifikationsspiele in Belgien ankündigte.

Er habe nicht gezweifelt, sagte Martinez: „Eden trainiert bei Chelsea schon wieder mit den anderen. Das bedeutet nicht, dass er wieder auch für den Wettkampf wieder vollkommen fit ist. Wir entscheiden das am Montag.“
„Eden ist unser Anführer und muss in der Auswahl sein. Wir befinden uns in einer sehr wichtigen Phase der Qualifikationskampagne. Wir brauchen Eden als Fußballer und als Mensch.“
Auf die Frage, ob er ein Problem mit Chelsea befürchte, sagte der Spanier: „Nein, wir haben eine tolle Beziehung zueinander. Wir werden offen und ehrlich sein und abwarten, ob Eden in Form ist. Für uns ist es wichtig, dass er im Team ist.“ 

Breiter Spielerstab

Zu dem 28 Spieler zählenden Kader gehören auch Thomas Meunier – bei den vorigen Länderspielen war der Paris-Saint-Germain-Verteidiger noch verletzt – sowie Stefen Dufour und Jordan Lukaku, der jüngere Bruder von Romelu, derzeit in der Abwehr bei Lazio Rom (Foto links).

Diese breite Auswahl erklärte Martinez damit, dass nicht jeder Spieler seine Topform erreicht habe.
„Meunier hat zwar bei PSG gespielt, allerdings mit Unterbrechungen. Vermaelen hatte eine gute Vorbereitung, fiel dann aber aus. Dufour hatte einen sehr guten Saisonstart. Wir werden viele Spieler brauchen, auch weil die Transferperiode noch nicht zu Ende ist. Bis zum 31. August können sich manche Spieler noch ablenken lassen.“

Dass er Naiggolan nicht aufgestellt habe, sei keine Strafe, sondern einfach der Tatsache zuzuschreiben, dass er andere Spieler gewählt habe.