Dreharbeiten zu Film über den 22. März gestartet

Rund anderthalb Jahre nach den Terroranschlägen auf den Flughafen von Zaventem und die Metrostation Maalbeek im Brüsseler Zentrum sind die Dreharbeiten zu einem Spielfilm zu diesem Thema angelaufen. Regisseur Bas Devos gibt den Film den Toten „Ascension“ und beleuchtet die Vorgänge damals aus einem besonderen Blickwinkel heraus.

Der Langspielfilm von Bas Devos zum 22. März 2016 und den Anschlägen auf Brüssel handelt nicht von den Attentaten selbst, sondern davon, wie die belgische Hauptstadt danach mit den Vorgängen fertiggeworden ist.

Die Frage, die Devos mit „Ascension“ stellt, ist die, was ein Attentat solchen Ausmaßes mit einer Stadt wie Brüssel macht. Die Hauptpersonen in diesem Streifen haben denn auch mit den Anschlägen unmittelbar nichts zu tun.

Die Protagonisten in diesem Film können unterschiedlicher nicht sein. Eine der der Hauptpersonen ist ein Hausarzt, der mitten in Brüssel den Kontakt zu seinen Patienten verliert.

Weiter erzählt der Film die Geschichte einer italienischen Übersetzerin die sich in Brüssel verliert. Die dritte Hauptperson ist ein junger Marokkaner der dritten Generation, der auf die schiefe Bahn zu drohen gerät. 

In den wichtigsten Rollen sind Alba Rohrwacher (“Giorni e nuvole”), Lubna Azabal (mit Leonardo DiCaprio in „Body of lies“) und Willy Thomas („In Flanders Fields“) zu sehen.

„Ascension“ ist nach „Violet“ (2014) der zweite Langspielfilm von Bas Devos. Auch dessen Erstling handelte von den Folgen von Gewalt und Einsamkeit. „Violet“ erzählt die Geschichte eines 15 Jahre alten Jungen, der ansehen muss, wie sein bester Freund erstochen wird.

Dieser Streifen erhielt international einige Preise und sehr gute Rezensionen. „Ascension“ soll in der zweiten Jahreshälfte 2018 in die belgischen Kinos kommen.