Swissport-Streik: Noch 3.000 Koffer am Airport

Nach dem Streik in der Gepäckabfertigung von Swissport am Brussels Airport vor einigen Tagen befinden sich noch rund 3.000 Koffer und andere Gepäckstücke vor Ort. Am Woche war es Fluggästen möglich, ihr durch den Streik verspätet ausgegebenes Gepäck am Nationalflughafen in Zaventem selbst abzuholen. Die übrigbleibenden Koffer will Swissport ihren Besitzern jetzt selbst zukommen lassen.

„Etwa 80 % der 17.000 Gepäckstücke, die nach dem Streik bei Swissport am Flughafen zurückgeblieben sind, konnte Reisenden zurückgegeben werden. Die Koffer, die noch nicht abgeholt werden konnten, werden ab morgen (Dienstag (A.d.R.)) ihren Besitzern zugestellt“, so Florence Muls, Sprecherin von Brussels Airport, am Montag.

Hunderte Flugreisende, die am Dienstag in der vergangenen Woche von dem Sozialkonflikt und dem Streik beim Gepäckdienstleister Swissport in Zaventem betroffen waren, kamen am vergangenen Wochenende selbst zum Flughafen, um ihre Sachen abzuholen. Die Arbeitsniederlegung sorgte für verspätete und ganz abgesagte Flüge und für tausende zurückgebliebener oder verspätet angekommene oder entladene Gepäckstücke.

Inzwischen einigten sich die Direktion von Swissport und die Mitarbeiter in der Gepäckabteilung auf bessere Arbeitsbedingungen, mehr Personal und höhere Prämien und der Betrieb wurde wieder aufgenommen. Swissport behandelt das Gepäck von rund 60 % aller am Brussels Airport ansässiger Fluggesellschaften, darunter auch die Lufthansa und Brussels Airlines.