Belgien qualifiziert sich vorzeitig für die WM

Zwei Spieltage vor dem Ende der Qualifikations-Runde in der Gruppe H hat sich die belgische Fußball-Nationalmannschaft für die WM in Russland 2018 qualifizieren können. Ein schwer erkämpfter 1:2-Sieg in Athen gegen Griechenland ebnete vorzeitig den Weg nach Russland. Romelu Lukaku (Foto) schoss seine Roten Teufel zur Weltmeisterschaft.

Nach 70 Minuten voller taktischem Fußball und einer schier nicht zu durchbrechenden griechischen Defensive brachen die Dämme in dieser Partie, als Jan Vertongen mit einem harten Schuss die 0:1-Führung für die Roten Teufel erzielte. Doch nur kurz nach dem Wiederanpfiff glich Zeca für die Griechen schon wieder aus. Das bedeutete, dass wieder alles auf Anfang stand.

Doch wiederum nur kurze Zeit später, genauer in der 74. Minute, stellte Lukaku den alten Abstand wieder her. Er brachte einen genauen Pass von dreifachen Torschützen des Gibraltar-Spiels, Thomas Meunier, per Kopf ins gegnerische Tor und führte damit die Entscheidung herbei. Damit steht Belgien als erster WM-Teilnehmer schon fest.

Jetzt galt es lediglich, das 1:2 über die Zeit zu retten, was gelang, wenn auch nicht ohne Mühen. Schon in den ersten 70 Minuten zeigten die Roten Teufel nicht unbedingt einen schönen Fußball. Vorne gelang kaum eine Kombination durch die griechische Verteidigung und hinten ließ man die Gastgeber zu gefährlichen Konterspielen kommen. Lediglich Keeper Thibault Courtois verhinderte schlimmeres… Die TV-Zuschauer wählten Courtois denn auch zum „Teufel des Spiels“.

Vorzeitig Qualifiziert

Belgien ist zwei Spieltage vor dem Ende der WM-Qualifikation schon weiter. Die Roten Teufel führen die Gruppe H mit 22 Punkten nach 8 Spielen uneinholbar an.

Dahinter folgen Bosnien-Herzegowina mit 14 und Griechenland mit 13 Zählern. Estland besiegte Zypern mit 1:0 und Bosnien gewann gegen Gibraltar mit 0:4.

Am 7. Oktober spielen die Roten Teufel noch in Bosnien und am 10. Oktober ist Zypern zu Gast in Brüssel. Bosnien und Griechenland kämpfen noch um die Stelle des besten Gruppen-Zweiten. Zypern, Estland und das punktlose Gibraltar sind wohl bereits ausgezählt.